L´elisir d´amore - Der Liebestrankin der Staatsoper Unter den Linden in Berlin Melodramma giocoso in zwei Akten Gaetano Donizettis Oper »L'elisir d'amore« ist wie ein leichtes Abendessen mit Jugendfreunden: unterhaltsam, witzig, gut bekömmlich und ein bisschen sentimental. Percy Adlon, einem breiten Publikum bekannt seit seinem Filmwelterfolg »Out of Rosenheim« (Bagdad Café) von 1987, zeigt in seiner ersten Opernarbeit mit viel Spielwitz einen farbigen und unterhaltsamen Abend. Donizettis Musik dazu ist lebendig, frisch, und eingängig. Die Handlung der Oper L´elisir d´amore - der LiebestrankEin Wochenende in einem italienischen Bergdorf. Giannetta, eine junge Busfahrerin mit Regieambitionen, möchte mit der Bevölkerung ein Maskenspiel aufführen. Als Hauptdarsteller haben sich die Bergler Nemorino, einen jungen Arbeiter ausgesucht, der Adina, die lebenslustige Kellnerin des Ortes, seit Schulzeiten liebt und für seine erfolglosen Bemühungen immer auf den Arm genommen wird. Der Postbote Belcore übernimmt die Rolle des Widersachers. Er spielt einen Offizier der Gebirgsjäger »Alpini« und versucht verzweifelt seinen dorfbekannten Charme in die Rolle zu retten. Die Kellnerin kommt mit einem Groschenheft über Tristan und Isolde und deren durch einen Liebestrank ausgelöste Leidenschaft auf die erste Probe und schafft damit ziemliche Verwirrung im Konzept der Handlung, vor allem aber im Kopf von Nemerino, der das alles auf sich bezieht. Der Dorfpfarrer, Dulcamara, ist es seiner Position schuldig, dass auch er eine Rolle übernimmt. Außerdem schmeckt ihm die letzte Messweinlieferung nicht. Deshalb stellt er den Wein für das Spiel zur Verfügung. Und während das ganze Dorf den Freiwein geniesst, verlässt sich Nemorino auf die Wirkung des Zaubertranks ... |
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